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Jeep Grand Cherokee 2017
Grand Cherokee 2017 Jeep

Es kommt nicht oft vor, dass sich ein ausgewachsenes Mädel fühlt wie ein «Bad Boy». Ob es an den 486 PS liegt und dem Drehmoment von 624 Nm bei 4100/min, die der SRT des Jeep Grand Cherokee bietet? Wie auch immer: Tritt man, ganz sachte, auf das Gaspedal des 6,4-Liter-V8-HEMI, ertönt unmittelbar ein sattes, wohliges Röhren. Zeitgleich beschleunigt der Riese auf vier Rädern als wäre er leicht wie eine Feder. Bliebe man unbeirrt auf dem Gaspedal, würde die Beschleunigung erst bei 257 km/h enden. Drückt man an der Ampel auf das Gaspedal, braucht er 5,0 Sekunden bis 100 km/h. Beim neuen Grand Cherokee Jeep ist alles noch besser: Fahrleistungen, Komfort, Sicherheit.

Für den optimalen Vortrieb sorgt auch das neue Achtgang-Automatik-getriebe sowie das ebenfalls neue Allradsystem, das im «Track Modus» noch mehr Leistung an die Hinterräder schaufelt. Aussehen tut der SRT ähnlich wie die zivilisierteren Varianten. Die Front ist etwas überarbeitet, hier und dort noch ein Spoiler angebracht. Die Fünfspeichen-Leicht-metallräder mit Breitreifen machen ihn zum bösen Buben. Wem das Aussehen zwar wichtig ist, aber doch etwas mehr Understatement bevorzugt, soll sich mal den neuen Summit anschauen.

Er verkörpert «den Gipfel der Grand-Cherokee-Modellreihe». Weiches Leder auf den Sitzen, Echt-holz-Intarsien allenthalben und «Wildleder-ähnliches» Bezugsmaterial für A-Säulen (innen) und Dachhimmel sollen das Herz jedes Ästheten höher schlagen lassen. Die Best-of-Klassik-CD schiebt der kultivierte Mensch in die Anlage mit dem Surround-Audio-system (19 Lautsprecher! Zwölfka-nal-Verstärker!) von Harman/Kardon. Hier sind wir den 3,6-Liter-V6-Benziner gefahren, und natürlich ist sein Vortrieb (286 PS) nicht mit dem eines SRT vergleichbar. Die Sitze sind bequem und elektrisch verstellbar.

Aber das stattliche Gefährt kann mehr als nur auf geteerten Strassen fahren, selbst mit dem edlen Summit sind wir in die garstigen Gassen abgebogen. Elektronische Helferlein (genannt Selec-Terrain-Traktions-management) tragen ihren Teil dazu bei, dass er jedes Gelände leicht überwinden kann.

Was es sonst noch Neues gibt: Uconnect-System mit 8,4-Zoll-Touch-screen, Dreispeichen-Lenkrad, noch mehr und noch bessere Sicherheitsausstattung; feines Facelift, innen und aussen. Was er immer schon hatte, der grosse Indianer, und auch heute noch bietet: Platz, ausreichend. Vorne und hinten. Für lange Passagiere und auch kurze. Und für Gepäck. Faire Preise Der SRT setzt das Limit auf der Preisliste: Er kostet CHF 97 900.--. Den Laredo gibt es für CHF 57 900.--, das ist ein 3,0-Liter-Diesel mit 190 PS dieser Preis darf als sehr fair gelten. Den eleganten Summit mit dem 3,6-Liter-Benziner-V6 und 286 PS gibt es für CHF 79 400.-. (Basler Zeitung)

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